Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

Wer sind wir?


Die Bürgerinitiative “No Fracking” gründete sich Mitte November 2011 in Völkersen nach Bekanntwerden der Benzolleckage, drei Monate zuvor. Durch diesen Vorfall wurden wir sensibilisiert, und beschäftigten uns mit der Thematik Erdgasförderung und der daraus resultierenden Risiken.

Wir wollen durch Information der Bürger und im Dialog mit Politikern aller Parteien auf Kreis, Landesund Bundesebene, der Gemeinde und dem Landkreis, den Wasserversorgern, den zuständigen Ministerien auf mögliche Gefahren aufmerksam machen, Fragen stellen, angehört und an Entscheidungen beteiligt werden, wir sind politisch neutral.

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Informationsabende mit Vorträgen von kompetenten Referenten.

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Öffentlichkeitsarbeit: Presse, Fernsehen, Internet

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Regelmäßiger Dialog mit Vertretern der RWE Dea mit dem Ziel, die Bevölkerung zu informieren.

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Gespräche und Kooperation mit Politikern aller Parteien auf allen Ebenen.

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Zusammenarbeit mit anderen Bürgerinitiativen (z.B. “FRACK-loses Gasbohren” Bötersen, IG Schönes Lünne).

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Zur Zeit haben wir ca. 25 aktive Mitglieder in verschiedenen Arbeitsgruppen, viele Aktionen sind geplant. Unterstützung können wir noch gut gebrauchen.


Möchte sich jemand aktiv beteiligen oder hat Anregungen, Kritiken, Ideen oder Informationen, so würden wir uns über eine Nachricht freuen.



Was wollen wir?


Wir möchten in der Bevölkerung ein Bewusstsein für dieses Thema schaffen. Wir wollen erreichen, das die RWE-Dea AG der Bevölkerung mitteilt was genau sie unter unseren Häusern tut und auch was sie plant.

Es sei noch mal ausdrücklich erwähnt, das wir "nicht generell gegen die Erdgasförderung" sind! Denn es ist uns auch klar, dass dieses ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor in dieser Region ist. Aber dennoch darf die Erdgasförderung nur so geschehen, dass keine Risiken für die Umwelt bestehen. Und auch unsere Kinder sollen hier noch aufwachsen wie wir früher!

Da das Thema Erdgasförderung uns in der Region sicherlich noch einige Jahre begleiten wird, ist es auch besonders wichtig, dass man dieses Thema weiterhin beobachtet. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, nur wenn man Dinge kritisch hinterfragt, wird sich auch etwas ändern. Z.B. werden erst seit unserer Anfrage beim Abfackeln Filter eingesetzt um Schadstoffe vorher aus dem Gas zu entfernen und zukünftig wird sogar über ein geschlossenes System, wie übrigens bei jeder Biogasanlage Vorschrift, nachgedacht.

In einigen Jahren, wenn kein Erdgas mehr zu fördern ist, dann wird die RWE Dea AG weg sein, aber die Hinterlassenschaften werden bleiben...



Was haben wir erreicht, bzw. was wurde bereits geändert?


Seit dem Ende 2011 der erste Störfall bekannt wurde hat sich einiges getan:

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Die Lagerstättenwasserleitungen aus dem PE 100 Werkstoff wurden ausser Betrieb genommen. (Leider gibt es in Niesersachsen aber noch weitere die in Betrieb sind und wo Wirtschafsminister Bode eine Übergangsfrist von 2 Jahren gewährt hat.)

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Alle kontaminierten Bereiche werden saniert. (Dieses wird von uns weiter beobachtet.)

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Die Verpressung des Lagerstättenwassers im Wasserschutzgebiet wurde eingestellt, man behält sich jedoch vor dieses jederzeit wieder zu starten.

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Das Abfackeln mit offener Flamme wurde eingestellt und stattdessen wird ein geschlossenes System verwendet.



Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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