Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 27.04.2012


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking"!

die Themen des Newsletters sind:

- 26.04.2012: Quecksilberaustritt in Grapenmühlen / Wittorf, Verunreinigung bei Verladearbeiten
- 25.04.2012: Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bezieht Stellung "„Fracking“ birgt zu große Risiken für Umwelt und Mensch"
- 25.04.2012: Studie sieht Fracking-Risiken - Gegner zweifeln an Unabhängigkeit
- 05.05.2012: Demonstration "Kein Gift in unserer Erde", BI No-Fracking Völkersen


Quecksilberaustritt in Grapenmühlen / Verunreinigung bei Verladearbeiten
Einen neuen Zwischenfall hat es an der Versenkbohrstelle in Grapenmühlen gegeben. Nach Feststellung einer Verunreinigung der Oberfläche durch Quecksilber hat RWE Dea umgehend erste Sanierungsarbeiten auf dem Betriebsplatz Wittorf Z1 durchgeführt. Bemerkt wurde die begrenzte Verunreinigung bei Verladearbeiten von zwei Edelstahlrohren, die von einem von RWE Dea beauftragten Unternehmen abtransportiert werden sollten. Die Ermittlung des Ausmaßes habe ergeben, dass etwa 38 Milliliter Quecksilber ausgetreten sind, teilte das Unternehmen am Donnerstagmittag mit. Nach erster Einschätzung handele es sich dabei um eine lokal begrenzte oberflächennahe Verunreinigung mit Quecksilber. Quelle: Rotenburger Rundschau 26.04.2012, weitere Informationen >>>
http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=93188


DBV: „Fracking“ birgt zu große Risiken für Umwelt und Mensch
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) lehnt das sogenannte „Fracking“ zur Förderung von unkonventionellem Erdgas, das sich ausschließlich in porösen Gesteinsvorkommen befindet, ab. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse stellten sich noch eine Vielzahl von offenen Fragen und ungelösten Problemen; Risiken stünden nicht im Verhältnis zu etwaigen Vorteilen, erklärte das DBV-Präsidium in einem Positionspapier.

Die Landwirte befürchten eine Verunreinigung von Boden und Grundwasser, der wichtigsten Grundlagen für die Lebensmittelproduktion. Außerdem kritisiert der Berufsstand den hohen Flächenverbrauch, der mit dem „Fracking“ verbunden sein wird. Den vollständigen Wortlaut der Position finden Sie hier >>>
http://media.repro-mayr.de/58/542258.pdf


Studie sieht Fracking-Risiken - Gegner zweifeln an Unabhängigkeit
Auch eine neue Studie im Auftrag des Energiekonzerns Exxon Mobil kommt zu dem Ergebnis, dass das umstrittene Fracking-Verfahren zur Erdgassuche Risiken birgt. Ein Expertenkreis sieht in dem am Mittwoch in Osnabrück vorgestellten Papier aber keinen Grund für ein grundsätzliches Verbot der Technik. Zunächst sollten einzelne Vorhaben zugelassen und wissenschaftlich begleitet werden, empfehlen die Wissenschaftler. Unter hohen Auflagen sei ein sicheres Fracking möglich. Gegner zweifeln an der Unabhängigkeit der Studie, weil der Auftraggeber Exxon Mobil selbst die Erdgassuche per Fracking vorantreiben will. Quelle: http://www.financial-informer.de/infos/studie_sieht_fracking_risiken_gegner_zweifeln_an_unabhangigkeit_3393815
Hier der Link zu der heute veröffentlichten Studie >>> http://dialog-erdgasundfrac.de/risikostudie-fracking


Samstag 5. Mai 2012

Aufruf zur Demonstration "Kein Gift in unserer Erde"
gegen die Benzolverseuchung im Landkreis Verden

Wir fordern:
- die vollständige Sanierung des betroffenen Grundwassers
- den Stop der Verpressung von giftigem Lagerstättenabwasser
- das Verbot von Fracking
- ein Abfackeln ohne Gefahr für die Umwelt

Zeitplan:
14:00 Treffen am Gasthaus "Zum Alten Krug" in Völkersen / Gottesdienst
14:45 Start Demonstrationsmarsch Richtung Schülingen
15:30 Ankunft in Schülingen, vor Hauptbetriebsplatz RWE Dea
15:45 Abschlusskundgebung
Ende 17.00 Uhr

Wir hoffen auf breite Unterstützung mit Kind und Kegel, kreativen Plakaten und lautstarker Akustik.
Es geht um die Zukunft unserer schönen Heimat!

Die Bürgerinitiative "No-Fracking"

Demo-Plakat
Hier findet Ihr ein PDF des Demo-Plakates. Wer es aufhängen möchte, kann es ausdrucken...


Grüsse an alle, Inge

Kontakt: pferdia tv, Thomas Vogel, Hehrenwiese 8, 27299 Langwedel-Völkersen, Tel. 04232-931033, E-Mail: no-fracking@hotmail.de

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

Newsletter bestellen

Immer auf dem laufenden bleiben und über wichtige Ereignisse und Events informiert werden.