Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 25.06.2012


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

hier einige Informationen von Rainer Böttcher (BI No-Fracking Völkersen):

- die Lush-Kampagne am 20.6. in Bremen mittags um 12:00 Uhr (und weitere 39 Großstädte in Deutschland zur gleichen Zeit) wurde von RTL-Regional begleitet. Die Lush-Mitarbeiter sammelten Unterschriften (ca. 50) und verteilten Flyer mit sachgerechtem Inhalt. Eine mit einem Frack verkleidete Mitarbeiterin bot brennendes Wasser mit der Frage "wollen Sie das trinken" an. Die Resonanz war in der Bremer Fußgängerzone gering. Die Bremer haben von Fracking noch nichts gehört. RTL hat am Nachmittag weitere Aufnahmen und ein Interview mit Carsten Hauschild durchgeführt. Am 22.6. um 18:00 Uhr wurde ein entsprechender RTL-Bericht gesendet (rtlregional.de Mediathek)

- Ein ca. 1,5 stündiges ORF-Hörfunkgespräch zwischen Frau Huber (Wiener ORF-Hörfunkreporterin), Andreas Noltemeyer, Jörn Krüger und Rainer Böttcher rund um das Thema Erdgasförderung fand in Dahlbrügge statt. Sendetermin in Wien Mitte Juli 2012. Wir erhalten eine CD bzw. über Jörn Krüger noch genaue Nachricht.

- Die Kundgebung in Wittorf war hinsichtlich der Bürgerbeteiligung gering, hat aber größere Aufmerksamkeit bei den örtlichen Medien gefunden. Die Fernsehaufnahmen mit Interviews (FAN-Television und rtlregional) sind direkt auf dem Bohrgelände, statt vor der LKW-Schranke entstanden. Die BI Bötersen hat gute Schilder mit Sprüchen zur Verfügung gestellt. Hierüber wird demnächst die Presse berichten. RTLregional berichtet hierüber am Montag 25.6.2012 um 18:00 Uhr.

- In Lünne haben sich am 23.6. fast alle Initiativen aus Deutschland zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch getroffen. Teilnehmer 40 Personen. Presse war präsent. Bremen 1 hat am Sonnabend das Treffen angekündigt. Die örtliche Radio-Emswelle, Neue Osnabrücker Zeitung, das NDR-Fernsehen "Hallo Niedersachsen", eine Wiener ORF-Hörfunkreporterin führten viele Interviews durch. Die insgesamt gelungene Veranstaltung endete mit einer "Lünner Erklärung", die der Presse übergeben wurde. Diese Erklärung und ein Protokoll erhalten wir per email in Kürze.Eine europäischen Schiefergasfolgekonferenz wird Ende September 2012 bzw. Anfang Oktober 2012 in Dortmund stattfinden. Der Naturschutzband hilft bei der Vorbereitung. Fachleute bzw. Gruppen aus dem Ausland werden sich mit Vorträgen etc. beteiligen. Das Thema Bundesverband wurde breit diskutiert. Es gab drei Vertreter, die einen Verbandsgründungsbeschluss befürworteten. Die Gesichtspunkte für eine gut strukturierte Vernetzungsarbeit mit der Blickrichtung, die praktizierte individuelle Initiativentfaltung in der Peripherie zu stärken haben viele Teilnehmer in den Vordergrund gestellt. Es bestand schließlich Einigkeit, dass Verbandsvorhaben zu verschieben, so dass auch keine Abstimmung hierüber erforderlich wurde. Prof. Dr. Mohr vom Aktionsbündnis No Fracking - Mühlheim an der Ruhr - gab in seinem Fachbeitrag u.a. ein bemerkenswertes Fazit: Das antiquierte Bergrecht muß geändert werden. Es beinhaltet jedoch heute schon die Vorschrift, dass eine Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser nicht statthaft ist! Das hat mich sehr erstaunt! Bisher bin ich ( und wahrscheinlich auch unsere ganze Initiative) immer davon ausgegangen, dass die Verpressung möglich ist, weil eine gesetzliche Regelung fehlt. Ich habe Prof. Mohr hierauf noch einmal angesprochen und gebeten, mir genaue Einzelheiten des Verpressverbotes zur Verfügung zu stellen. Ute Möhlig, die Sprecherin der Bürgervereine LdR, Mühlheim, und Mitarbeiterin von Prof. Mohr sagte mir zu, diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Ich komme dann darauf wieder zurück.

Hier zu Info:Link



Grüsse an alle, Inge

Kontakt: pferdia tv, Thomas Vogel, Hehrenwiese 8, 27299 Langwedel-Völkersen, Tel. 04232-931033, E-Mail: no-fracking@hotmail.de

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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