Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 17.05.2013


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

Themen des Newsletters:

TERMINE

- Donnerstag, 23. Mai 2013, 15:00 bis 16:00 Uhr - Livesendung Nordwestradio zum Thema Erdgasförderung im Alten Krug in Völkersen. Auf dem Podium sind verschiedene Politiker und unsere Bürgerinitiative eingeladen (siehe nachfolgende Pressemitteilung).  Es wäre sinnvoll, wenn viele Mitglieder unserer BI und weitere interessierte Bürger teilnehmen könnten.

- Dienstag, 28. Mai 2013, 19.00 Uhr, Info-Veranstaltung der Gemeinde Blender mit RWE Dea in der Gemeinschaftssportanlage Intschede (Sporthalle).

Zur Information folgendes:

In Intschede (Kreis Verden) will die RWE Dea demnächst konventionell nach Erdgas bohren. Unsere BI No-Fracking Völkersen hat zur Unterstützung einer Bürgerversammlung in Intschede am 14.5. über Erfahrungen mit der RWE Dea berichtet.

Die Veranstaltung in Intschede war am 14.5. sehr gut besucht, siehe untenstehenden Link zum Artikel der Kreiszeitung.  Am 28.5. hat  die Gemeinde Blender zur Info-Veranstaltung mit RWE DEA eingeladen. Das Sportgemeinschaftshaus reicht nicht aus. Es wird die dahinter liegende Sporthalle als Tagungsort  gewählt. Am 11.6. findet dann eine Bürgerversammlung zur Gründung einer Bürgerinitiative in Intschede statt.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/thedinghausen/keine-panik-aber-skepsis-2907527.html

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Pressemitteilung:

"Nordwestradio unterwegs" lädt ein zur Live-Sendung

 

Wie gefährlich ist die Erdgasförderung im Nordwesten?
Der Streit über gesetzliche Regeln für das Fracking

Nordwestradio unterwegs live am Donnerstag, 23. Mai 2013,
von 15:05 bis 16 Uhr live aus dem Gasthaus Alter Krug in Völkersen

Für immer mehr Menschen im Nordwesten hat sich Fracking zum Reizwort entwickelt. Sie fürchten um ihre natürlichen Lebensgrundlagen, vor allem ums Trinkwasser. Die großen Energiekonzerne wollen mit dem hydraulischen Aufbrechen tiefer Gesteinsschichten neue Gasvorkommen erschließen. Dabei werden giftige Chemikalien mit hohem Druck in den Boden gepresst. 95 Prozent des deutschen Gasvorkommens werden in Niedersachsen gefördert, vor allem in den Landkreisen Verden und Rotenburg. Dort wurde bei der herkömmlichen Gasförderung gelegentlich mit Fracking nachgeholfen. Die unkonventionelle Gasförderung, bei der das Fracking die Produktion überhaupt erst möglich macht, wird in Deutschland noch gar nicht praktiziert. Die Konzerne versprechen sich davon aber sinkende Energiepreise und neue Arbeitsplätze.

 

Doch schon bei der konventionellen Gasförderung hat es immer wieder Zwischenfälle gegeben, die den Menschen vor Ort Angst machen. In Völkersen im Landkreis Verden ist benzol- und quecksilberhaltiges Lagerstättenwasser im Boden versickert. Viele Kubikmeter Erde müssen zur Zeit ausgetauscht werden. Leitungen waren undicht, und es hat mehrfach Erdbeben gegeben, bei denen Risse in Häusern entstanden. Geologen machen die Gasförderung dafür verantwortlich. Die Anwohner fürchten, dass solche Zwischenfälle noch zunehmen, wenn Fracking verstärkt eingesetzt wird. Und in Intschede etwa 10 Kilometer weiter plant RWE-Dea schon das nächste große Bohrvorhaben.  

 

Seit Monaten versucht die Bundesregierung in Berlin nun schon, eine gesetzliche Grundlage für das Fracking zu erarbeiten. Im Februar einigten sich Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einen Entwurf. Vor allem Bundestagsabgeordnete wie Andreas Mattfeldt (CDU), in deren Wahlkreis Fracking bereits praktiziert wurde, organisierten Widerstand gegen das Gesetz. Die Opposition fordert gleich ein Moratorium. Die schwarz-gelbe Regierung möchte noch vor der Bundestagswahl im September ein Gesetz verabschieden. Doch die Zeit wird knapp.    

 

Braucht Deutschland ein Moratorium, das die Gasförderung per Fracking solange verbietet, bis alle Risiken geklärt sind? Oder ist die Technik schon so weit erforscht, dass sich die Gefahren mit einer gesetzlichen Regelung minimieren lassen? Ist der von Umweltminister Peter Altmaier vorgelegte Gesetzentwurf ausreichend? Sollte belastetes Lagerstättenwasser weiterhin im Boden verpresst werden? Wer kommt für die Schäden auf, wenn beispielsweise durch Erdbeben Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden? Und welche Auswirkungen hat das Fracking auf die Energiewende? In der Sendung „Nordwestradio unterwegs“ wollen wir Antworten auf diese Fragen suchen. Live am Donnerstag, 23. Mai 2013, von 15:05 bis 16 Uhr aus dem Gasthaus Alter Krug in 27299 Langwedel, Völkerser Landstraße 69.

 

 

Gesprächsgäste:         

? Andreas Noltemeyer, Bürgerinitiative „No Fracking“, Völkersen

? Hartmut Horn, Bürgerinitiative Frack-loses Gasbohren, Bötersen

? Andreas Mattfeldt, CDU Bundestagsabgeordneter, Initiator eines verschärften Fracking-Gesetzes im Bundestag

? Dr. Matthias Miersch, umweltpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag

? Jürgen Döschner, Fracking-Experte der ARD, WDR Köln

? Uwe-Stephan Lagies, RWE-Dea (angefragt)  

                             

Moderation:                 Martin Busch, Nordwestradio

Redaktion:                   Georg Bukes, Nordwestradio (NDR/RB)  Tel.: 0421-246-43537

 

Zuschauer sind willkommen. Der Eintritt ist frei.




Grüsse an alle
Inge und Rainer

E-Mail: no-fracking@hotmail.de

www.nofracking.de
Website der Bürgerinitiative Völkersen, Stefan Raudonis
(inkl. Presseberichte, Fernsehbeiträge, bisher versendete Newsletter)

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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