Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 02.06.2013


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

Themen des Newsletters:

TERMINE

- Donnerstag, 06. Juni 2013, 19:30 Uhr - mtl. Treffen der BI No-Fracking im Alten Krug in Völkersen

Die Tagesordnung lautet:

- Öffentlichkeitsbeteiligung zur beantragten Erhöhung des Fördervolumens von über 500.000 cbm pro Tag am Bohrplatz kurz vor dem Ort Langwedelermoor.

Die Planunterlagen liegen bis zum 27.06.13 bei der Gemeinde Langwedel zur Einsicht  aus. - Jeder Bürger kann bis zum 11.07.2013 Einwendungen erheben - „Zum ersten Mal wird im Rahmen der Erdgasförderung in Völkersen eine Planfeststellung mit Umweltverträglichkeitsprüfung unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Hierbei geht es um die Erhöhung des Fördervolumens auf dem Förderplatz unmittelbar an der Autobahn auf über 500.000 m³ täglich. Die Erhebung von Einwendungen bietet erstmals die Möglichkeit, dass unsere Bedenken gegen die jetzige Form der Erdgasförderung in einem förmlichen Verfahren behandelt werden müssen. Allein das sollte schon für jeden Einzelnen von uns Grund genug sein, tätig zu werden. Hinzu kommt, dass wir die umfassende Einführung der Umweltverträglichkeitsprüfung immer wieder gefordert haben und weiterhin fordern. Insofern gilt es auch durch rege Beteiligung ein Zeichen dafür zu setzen, dass wir dieses Instrument auch nutzen wollen. Näheres wollen wir auf unserem Treffen am 06.06. besprechen.“

- aktueller Stand des Gesprächskontaktes mit RWE-DEA
- geplanter Besuch in Groningen (NL) bei der dortigen Bürgerinitiative
- bundesweiter Anti-Fracking-Tag am 31. August 2013


- Montag, 24. Juni 2013, 19:30 Uhr -  Infoveranstaltung der Gemeinde Langwedel/BGR im Gasthaus Klenke, Langwedel, Herrenkamp 2,

Es werden die Ergebnisse der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zu den Erdbebenursachen vorgestellt.

- Dienstag, 25. Juni 2013, 19.00 Uhr / Walle: Bürger-Informationsveranstaltung "RWE Dea: Vorstellung der geplanten Ablenkung der RWE Dea - Bohrung Völkersen Z6"

Referent: Heiko Oppermann (RWE Dea AG - anschließend Beantwortung von Fragen und Diskussion, Veranstaltungsort: Waller Dörphus, Am Schulberg 3, 27283 Verden-Walle


INFORMATIONEN / PRESSE

- Topaktuell: Stellungnahme des Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), der Bundesregierung zum Fracking!

"Umweltgutachter warnen Bundesregierung vor Fracking in Deutschland" - haz


http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Umweltgutachter-warnen-Bundesregierung-vor-Fracking

- Domgymnasium Verden/RWE Dea  - taz.de

Die taz Berlin hat im Mai einen Artikel über die Zusammenarbeit zwischen RWE-Dea und dem Domgymnasioum veröffentlicht. Ihr findet ihn unter folgenden Link:
http://taz.de/Wirtschaft-manipuliert-Schueler/!115898/

Hier die Highligts des Artikels der "taz":

"Es ist eine enge Verbindung zwischen Lehmanns Gymnasium und RWE, die sich sogar auf den Stundenplan auswirkt. Die Schule bietet ein Seminarfach zum Thema Energie an - und gibt dabei der Erdgas- und Erdölförderung besonders viel Raum. Die Elft- und Zwölftklässler belegen "Energie" als Wahlpflichtfach und bekommen dafür eine exklusive Besuchstour vermittelt: Sie sehen den Betrieb im Nachbardorf Völkersen, schauen einen Bohrplatz und die Konzernzentrale in Hamburg an und statten dem Erdölmuseum in Wietze einen Besuch ab. Sogar die Physiklehrer wurden für die Zusammenarbeit extra geschult. Bei Betriebspaktika in einem der Werke RWE Dea. Die Mitarbeiter des Unternehmens erhalten exklusiven Zugang zu den Schulen: Sie wirken als Paten, die den Schülern bei ihrer Seminararbeit helfen, wenn diese zu Erdgas oder -öl schreiben. Das alles lässt sich RWE Dea auch etwas kosten: 10.000 Euro fließen für die Energie- und Frackingwerbung in die Kasse des Domgymnasioums - als Sponsoring.

Lehmann dagegen blockt nicht nur die Diskussion ab, sondern diskreditiert auch die Bürgerinitiative. Während die RWE Dea ein „Ansprechpartner mit Fachwissen“ sei, würden auf der Gegenseite „Fakten genommen, die eigentlich kein Beleg sind“. Irgendwie klingt der Schuldirektor Lehmann aus der niedersächsischen Kreisstadt Verden wie ein Lobbyist der deutschen Erdöl- und Erdgaswirtschaft."

- Bürgerinitiativen verabschieden Resolution gegen Fracking und Verpressung von Lagerstättenwasser - Welt.de


Gegner der neuen Gasfördertechnik haben am 5. Mai bei einem bundesweiten Treffen in Korbach (Nordhessen) klar gemacht: Die Methode gehört aus ihrer Sicht ausnahmslos verboten. Am 31. August soll ein bundesweiter Anti-Fracking-Tag auf die Gefahren hinweisen. Oliver Kausch vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz rief zu mehr Protest gegen die Fördertechnik auf. "Die Industrie bekommt dort Genehmigungen, wo der Widerstand am geringsten ist." Zudem seien Aktionen im Hinblick auf die Bundestagswahl am 22. September sowie die Landtagswahlen in Bayern und Hessen geplant, sagte Rücker. Die Teilnehmer des zweiten bundesweiten Treffens kamen vor allem aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Die Korbacher Resolution ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland

Jedes Mitglied einer Anti-Fracking-Organisation wird aufgerufen, die Online-Petition zu unterzeichnen und an Freunde weiterzuleiten, damit sie in kurzer Zeit möglichst viele Unterzeichner hat.

- "Nordwestradio unterwegs" Wie gefährlich ist Erdgasfördermethode im Nordwesten?

Am 23. Mai fand in Völkersen ein Radio-Livesendung zum Thema "Wie gefährlich ist Fracking" statt.
Diskutiert haben: MdB Andreas Mattfeldt (CDU), MdB Dr. Matthias Miersch (SPD), Jürgen Döschner (ARD Energieexperte), Dr. Zettlitzer (RWE Dea), Harmut Horn (BI Bötersen/Rotenburg) und Andreas Noltemeyer (BI No-Fracking Völkersen).

Hier die interessante Sendung zum Nachhören:
http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_unterwegs/audio111908-popup.html

-  Große Resonanz bei der Info-Veranstaltung zur geplanten Erdgas-Bohrung in Intschede am 28. Mai

Gründung einer neuen Bürgerinitiative am 11. Juni in Intschede vorgesehen. Die Bürger fragten intensiv nach und wiesen auf Widersprüche hin. So manchesmal gerieten die RWE-Dea Fachleute in Erklärungsnot.

Der Link zum  Presseartikel der Veranstaltung in Intschede lautet:

http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/thedinghausen/buerger-bringen-ihre-sorgen-ausdruck-2931701.html


Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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