Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 03.08.2013


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

Themen des Newsletters:

TERMINE

- Donnerstag, 08. August 2013, 19:30 Uhr - mtl. Treffen der BI No-Fracking  in Völkersen, Gaststätte Zur Post

Die Tagesordnung lautet:
   
     - Bericht vom  Besuch in Groningen (NL) bei der dortigen Bürgerinitiative
     - drei Wochen vor der Bundestagswahl:  geplante Protestaktion am 31. August 2013 17:00 Uhr mit Musik und  Grillen auf der Wiese vor dem  
       Betriebsgelände der RWE-DEA in Schülingen als Beitrag zum bundesweiten Anti-Fracking-Tag  

   
 INFORMATIONEN / PRESSE

- Anti-Fracking-Tag am 31. Agust 2013


Am 5. Mai 2013 wurde in Korbach auf dem 2. Bundestreffen neben der Korbacher Resolution beschlossen, einen  bundesweiten Anti-Fracking-Tag drei Wochen vor der Bundestagswahl am 31. August zu veranstalten. Unter dem Titel “Keine Stimme für Fracking und Verpressung von Lagerstättenwasser” soll im ganzen Land gegen Umweltzerstörung und Bedrohung des Trinkwassers protestiert werden. Der Beitrag der BI "No-Fracking Völkersen wird unter dem obengenannten Tagesordnungspunkt besprochen.
 
- BBU erhebt Einwendung gegen den neuen Rahmenbetriebsplan für das RWE Dea-Gasvorhaben Völkersen Z3/Z11

 

Vorgelegte Umweltverträglichkeitsuntersuchung ist eine Farce

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) fristgerecht eine Einwendung gegen das Vorhaben der RWE Dea AG erhoben, am Bohrplatz Völkersen Z3/Z11 in Niedersachsen das Fördervolumen von 500.000 m3 pro Tag auf potentiell 1.000.000 m3 pro Tag zu erhöhen. Kernpunkt der Antragsunterlagen ist eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung, die der BBU als absolut unzureichend bezeichnet. Der Umweltverband kritisiert, dass der Untersuchungsgegenstand unzureichend festgelegt ist, die Methodik pauschal und willkürlich ist und Bewertungsmaßstäbe nicht vorhanden, nicht nachvollziehbar oder willkürlich gewählt sind. In seiner Einwendung zeigt der BBU die Defizite im Detail auf.

Diplom-Physiker Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu:

    „An diesem Antrag zeigt sich deutlich, welche Vorstellungen die Gaskonzerne von einer Umweltverträglichkeitsprüfung haben. Es geht anscheinend lediglich darum, formell eine lästige Pflicht zu erfüllen, abernicht die detaillierte Ermittlung und Bewertung der Umweltbelastungen vorzunehmen. Eine weitgehend fehlende Anlagenbeschreibung, ein zu kleiner Untersuchungsraum, fehlende quantitative Aussagen über die zu erwartenden Umweltbelastungen oder das fast völlige Ausblenden des nicht bestimmungsgemäßen Betriebs sind nur einige Punkte, die diese Untersuchung zu einer Farce machen. Die Untersuchung ist so wenig konkret, dass noch nicht einmal klar ist, ob am Standort eine Gasförderung mittels Fracking erfolgen soll. Dass die zuständige Behörde den Antrag auf dieser Grundlage ausgelegt und nicht zurückgewiesen hat, ist ein Skandal.“

Der BBU sieht sich angesichts dieses exemplarischen Falls in seiner Position bestätigt, dass die von vielen Politikern hoch gelobte und zukünftig geplante Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Fracking-Vorhaben keine Umwelt- und Gesundheitsschäden verhindern wird. Eine solche UVP hätte lediglich eine Alibifunktion. Der BBU fordert daher das ausnahmslose Verbot von Fracking.
 

Die Einwendung ist im Internet abrufbar unter

http://www.bbu-online.de/Einwendungen/Einwendung_BBU_2.pdf

 
- Mensch und Umwelt wichtiger als Erdgas  - Kreistag Verden stellt Forderungskatalog auf  - Weser-Kurier.de

Hier die Highligts des WK-Artikels:
"Die RWE Dea werde aufgefordert, ihren Antrag auf eine erhebliche Erhöhung der Fördermenge in Völkersen zurückzunehmen. Außerdem sollen die beabsichtigten Erkundungsbohrungen in Intschede und Kirchlinteln-Odeweg mindestens so lange nicht vorgenommen werden, bis das Unternehmen alle Umweltprobleme gelöst hat und die Frage der Erdbebengefahr endgültig geklärt ist. In weiteren Punkten des Antrags wird die RWE Dea aufgefordert, eine sofortige Schadensregelung für die bereits eingetretenen Gebäudeschäden vorzunehmen und eine Bestandsaufnahme aller Gebäude in sämtlichen Fördergebieten durch amtlich bestellte Sachverständige zu finanzieren. Außerdem soll die Verpressung des giftigen Lagerwassers in den Untergrund beendet werden zugunsten einer oberirdischen Entsorgung. Das Antragspapier schließt mit der Feststellung: "Grundsätzlich ist der Kreistag zudem der Auffassung, dass die derzeit lebenden Menschen die Erde nicht völlig ausbeuten dürfen. Die uns nachfolgenden Generationen werden Erdgas brauchen – insbesondere als Rohstoff. Auch vor diesem Hintergrund ist ein Moratorium mit einer Neubewertung der Chancen und Risiken der Erdgasförderung gerade aus christlicher Sicht ein Gebot der Stunde."
Der ganze _Artikel ist abrufbar unter:
http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen_artikel,-Mensch-und-Umwelt-wichtiger-als-Erdgas-_arid,615267.html


Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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