Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 29.09.2013


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

Themen des Newsletters:

TERMINE
- Dienstag, 01. Oktober 2013, 19:30 - 21:45 Uhr Filmvorführung Energieautonomie in Verden, KVHS, Atelleriestr. 8

- Donnerstag, 10. Oktober 2013, 19:30 Uhr - mtl. Treffen der BI No-Fracking  in Völkersen, Gaststätte Zur Post

 
  - Tagesordnung -

  * Einladung seitens RWE-Dea zum Dialog/ Herbstveranstaltung (November) in Schülingen mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit

  * Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Betroffene von Bergschäden in Niedersachsen
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 INFORMATIONEN/PRESSE

- Dokumentarfilmvorführung in Verden von Carl-A. Fechner  -Energieautonomie  -
In Zusammenarbeit von der Kreisvolkshochschule Verden und der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft wird ein sehenswerter Film angeboten: Energieautonomie  -  die umfassende Versorgung der Menschheit durch erneuerbare Energien und die Unabhängigkeit von fossilen und nukléaren Ressourcen. Die Auseinandersetzung zwischen Repräsentanten einer auf Kohle, Öl, Gas und Uran basierenden Weltenergieversorgung und den Befürwortern einer radikalen  Veränderung hin zu einer auf regenerativen Quellen basierenden Welt.

In vierjähriger Arbeit wurde der Film in zehn Ländern der Welt gedreht. Der Film enthält u.a. Beiträge vom Friedensnobelpreisträger Mohammad Yunos und vom Träger des Right Livelihood Award Hermann Scheer.
(83 Minuten)

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Top-Aktuell: Nächste Woche (ab 30.09.2013) wird RWE Dea mit der Sanierung von Bohrloch Z8 (Holtebüttel/Schülingen) beginnen.
Dieses Vorhaben wurde vor ca. 6 Wochen schon mal verschoben. Es ist mit mehr LKW-Verkehr und Lärm zu rechnen, deshalb wird die Schallschutzwand für dieses Projekt versetzt. Das alte Rohr wird innerhalb der Bohrung durch ein im Umfang kleineres ersetzt. Die Maßnahme ist erforderlich, da der Gasdruck abgenommen hat und die Förderstelle sonst nicht weiter betrieben werden kann. Die direkten Anwohner wurden per Brief direkt informiert und die Möglichkeit, weitergehende Fragen im Info-Point beantwortet zu bekommen.

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- Aktuelle Informationen auf der Bürgerinformationsseite von RWE Dea:
http://www.rwe.com/web/cms/de/1260112/rwe-dea-buergerinformation-voelkersen/rwe-dea-ag-buergerinformation-voelkersen/

  * 27. September 2013 – RWE Dea installiert in Langwedel zusätzliches Schwingungsmessgerät
  * 27. September 2013 – Sanierungsarbeiten in Teilstück D gestartet
  * 26. September 2013 – RWE Dea zum Antrag „Stoppen der Verpressung von Lagerstättenwasser“ im Rat der Stadt Visselhövede
  * 20. September 2013 – RWE Dea zum Antrag „Erdgasförderung im Landkreis Verden“ im Kreistag Verden
  * 17. September 2013 – RWE Dea-Bohranlage wechselt die Position

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- Das LBEG informiert: Landkreis Diepholz - Lagerstättenwasser auf Förderplatz ausgetreten, 24.09.2013
Aus einer Rohrleitung der Gastrocknungsanlage der Erdgasbohrung Klosterseelte Z6 sind am 23. September 2013 in der Gemeinde Bassum (Landkreis Diepholz) 0,5 bis 0,8 m3 Lagerstättenwasser ausgetreten. Das Lagerstättenwasser breitete sich auf dem Förderplatz der ExxonMobil Produktion Deutschland GmbH (EMPG) auf einer Fläche von circa 3,0 bis 5,0 m² aus. Der Betreiber setzte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Kenntnis. Das LBEG hat die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen und die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Diepholz sowie die Gemeinde Bassum informiert.

Das Lagerstättenwasser ist aus einem Leck einer isolierten Stahlleitung ausgelaufen. Die Reinigungsarbeiten auf dem Förderplatz sind inzwischen abgeschlossen. Ein Teil des ausgelaufenen Lagerstättenwassers ist auch über das vorhandene Regenwasserentwässerungssystem in eine Versickerungsmulde gelaufen. Ein unabhängiger Gutachter hat eine Bodenbeprobung vorgenommen. Die weiteren Maßnahmen werden vom Unternehmen in Abstimmung mit dem Bodengutachter und dem LBEG festgelegt.

Das LBEG ist Bergbehörde für Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Geologischer Dienst für Niedersachsen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt fachlich-neutral und wirtschaftlich unabhängig. Das LBEG überwacht die Bergbaubetriebe in Bezug auf Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz. Im Sinne der Daseinsvorsorge sichert das LBEG dauerhaft die Kenntnisse über Georessourcen und stellt diese bereit.

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- Korbacher Resolution der Bürgerinitiativen
Derzeit haben fast 22.000 Personen unterzeichnet! Und noch 45 Tage Zeit zur Unterzeichnung. Die Resoluiton ist abrufbar unter: www.petition-fracking.de

Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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