Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 29/30.10.2013


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

TERMINE

- Donnerstag, 31. Oktober 2013, 20:00 Uhr, Benefiz-Konzert im Ratssaal Rotenburg-Wümme, 20:00 Uhr


Mitwirkende: Hans Peter Raiss (Journalist der ARD) liest, Die Bundespreisträger 2013 „Jugend musiziert“: Alexander Klein (Saxophon), Jan-Patrick Glodeck (Piano), Dustian Drosdziok (Tenor) und Peter Paulitsch (Klavier), FINNER, singer-songwriter, „Offene Chorgemeinschaft Rotenburg“, Leitung: René Clair, Hartmut Global trägt Gedichte vor, Eintritt frei – Spende willkommen (für die BürgerInitiative „Frackloses Gasbohren“).
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- Donnerstag, 07. November 2013, 19:30 Uhr - mtl. Treffen der BI No-Fracking  in Völkersen, Gaststätte Zur Post

    Tagesordnung BI Treffen:
    * Bericht von der Veranstaltung der BI-Intschede mit Beteiligung der BI-Völkersen in Langwedel/Intschede vom 26.10.
    * Bericht von einem ersten Treffen zur Vorbereitung einer BI in Daverden mit Beteiligung einiger Mitglieder BI-Völkersen
    * Aktuelles vom Bohrplatz der RWE-Dea in Schülingen- Dienstag, 10. Dezember 2013, 19:00 Uhr Toxikologe Dr. Hermann Kruse in Intschede
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- Dienstag, 10. Dezember 2013, 19:00 Uhr, Einladung zur Bürgerinformation: Toxikologe Dr. Hermann Kruse in Intschede
 Veranstaltungsort: Gemeinschaftssportanlage in Intschede, Am Sportplatz 36, 27337 Blender OT-Intschede

Thema: Ist Lagerstättenwasser „vorwiegend nur Wasser“, wie RWE behauptet?
Wir fragen einen unabhängigen Experten, der eigens nach Intschede kommt: Dr. Hermann Kruse vom Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dr. Kruse berichtet aus Erfahrung und beantwortet Eure Fragen. Wir versuchen, eine Podiumsdiskussion mit RWE zu organisieren. Nur wer Bescheid weiß, kann sich eine Meinung bilden – kommt, hört zu! Es laden ein: BI „Wesermarsch ohne Bohrtürme“ und BI „No Fracking“ Völkersen


INFORMATIONEN/PRESSE

- RWE erwartet Dea-Gebote bis Ende Dezember 2013,  Handelsblatt-online, wiwo.de 18.10.13
Der Energieversorger RWE treibt den Verkauf seiner milliardenschweren Öl- und Gasfördertochter Dea voran. Mit dem Verkauf will RWE nicht nur seine klammen Kassen mit bis zu fünf Milliarden Euro auffüllen. Der Konzern habe Interessenten aufgefordert, bis Ende Dezember 2013 Gebote einzureichen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Interesse hatte bereits die BASF-Tochter Wintershall angemeldet. Zu den Interessenten könnten zudem Finanzinvestoren wie Blackstone und KKR gehören, sagten zwei Insider. Zwei Banker brachten auch den britischen Versorger Centrica ins Spiel. Die Unternehmen lehnten ebenso wie RWE eine Stellungnahme ab.

RWE-Chef Peter Terium hatte im Frühjahr den Verkauf von Dea angekündigt. Finanzkreisen zufolge könnte der Essener Versorger für Dea bis zu fünf Milliarden Euro erhalten. RWE Dea mit Sitz in Hamburg ist in 14 Ländern vertreten und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr die RWE-Tochter einen Betriebsgewinn von 685 Millionen Euro ein - gut ein Zehntel des Konzerngewinns.

Der Energieriese kämpft mit den gefallenen Großhandelspreisen für Strom, einer schwachen Auslastung seiner Kraftwerke und Schulden von rund 35 Milliarden Euro. Mit dem Verkauf von Dea würde RWE nicht nur die klammen Kassen füllen, sondern sich auch hohe Investitionen in das Öl- und Gasfördergeschäft sparen.
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- Aktuelle Informationen auf der Bürgerinformationsseite von RWE Dea:
http://www.rwe.com/web/cms/de/1260112/rwe-dea-buergerinformation-voelkersen/rwe-dea-ag-buergerinformation-voelkersen/
17. Oktober 2013 – Fackeltätigkeit an der Bohrung Völkersen Z8

Wie berichtet, wird derzeit in der Bohrung Völkersen Z8 am Förderbetrieb der RWE Dea in Holtebüttel das Erdgas-Förderrohr (Steigrohr) ausgetauscht. Im Zuge der Arbeiten muss heute im Laufe das Tages eine geringere Menge Erdgas mit einer konventionellen Fackel verbrannt werden. Es handelt sich um Restgas, das sich im oberen Teil des Förderrohres befindet und nun vor der Fortsetzung der Arbeiten zum Austausch des Förderrohres abgelassen werden muss. Anstatt das Erdgas kalt direkt in die Atmosphäre abzulassen, wird die umweltfreundlichere Verbrennung durchgeführt. Vor dem Verbrennungsprozess werden zum Schutz der Umwelt mit einem hocheffizienten Filter Schadstoffe aus dem Gasstrom entfernt.
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- Internationale Energiekonferenz in Bern, Schweiz September 2013
Dr. Steffen Bukold, Gründer und Leiter des Forschungs- und Beratungsbüros Energycomment in Hamburg, hat einen sehr sachlichen und interessanten ca. 15-minütigen Vortrag zum Thema Fracking in Bern gehalten.

Der Vortrag kann unter folgendem Link nachgehört werden:
http://www.swissecs.ch/en/live-blog/item/drsteffenbukold

 
Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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