Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 06.05.2014


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

TERMINE

- Donnerstag, 08. Mai 2014, 19:30 Uhr  mtl. BI-Treffen im "Gasthaus zur Post" in Völkersen

- Freitag, 16. Mai 2014, BI-Besuch des Landtages in Hannover, Ankunft 8.15 Uhr
 (Anmeldungen bitte telefonisch bei Andreas Noltemeyer, Tel. 0172-9704584, bis nächsten Freitag)
 
- Freitag, 27. Juni 2014, 15.00 Uhr, Informationsveranstaltung mit Sachverständigen für Bergschäden im Gasthaus Klenke
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INFORMATIONEN/PRESSE

- Freitag, 16. Mai 2014, BI-Besuch des Landtages in Hannover
  Unser BI-Sprecher Andreas Noltemeyer hat über das Abgeordnetenbüro von Elke Twesten (MdL Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag) einen Besuch des Landtages in Hannover initiert. Das Programm sieht folgendermaßen aus:

08:15 Uhr       Anreise (bei Ankunft- bitte beim Besucherdienst im Portikus des Landtages anmelden)
ab 8:30 Uhr    Begrüßung, kurze Einweisung in die Tagesordnung und Landtagsfilm
ab 9:00 Uhr    Tribünenbesuch
ab 10:00 Uhr  Diskussion mit Abgeordneten

Wenn sich genug Mitfahrer melden, würde Andreas Noltemeyer einen Bus organisieren, für den es vom Landtag einen Fahrtkostenzuschuss gibt. Jeder Mitfahrer müsste dann einen Eigenanteil von 8,00 ¤ tragen. Anmeldungen bitte telefonisch bei Andreas Noltemeyer, Tel. 0172-9704584, bis nächsten Freitag!
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- Freitag, 27. Juni 2014, 15.00 Uhr, Informationsveranstaltung mit Sachverständigen für Bergschäden im Gasthaus Klenke

Uns ist es jetzt gelungen, zwei ausgewiesene Experten für die Feststellung und Regulierung von Bergschäden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zu gewinnen. Es handelt sich um den Sachverständigen für Bergschäden Dipl.-Ing. Andreas Mollinga und die auf das Bergrecht spezialisierte Rechtsanwältin Doris Vorloeper. Beide haben ihr Büro bzw. Ihre Kanzlei in Nordrhein-Westfalen und verfügen über umfangreiche einschlägige Erfahrungen in diesem Bereich.

Auf der Veranstaltung, die am Freitag, den 27.06.2014 um 15.00 Uhr in Klenkes Gasthaus in Langwedel stattfinden wird, werden die Referenten zu den von der RWE Dea AG in Auftrag gegebenen Gutachten der Dreischoff + Partner Planungsgesellschaft mbH Stellung nehmen und im Hinblick auf die weitere Verfahrensweise über ihre Erfahrungen bei den in Nordrhein-Westfalen und im Saarland bereits existierenden verschiedenen Schlichtungsstellen berichten.

Außerdem werden sie über Maßnahmen sprechen, die Betroffene bei zukünftigen, durch die Erdgasförderung verursachten Erdbebenschäden durchführen sollten. Hierbei geht es z.B. um Möglichkeiten der Schadensdokumentation und der Beweissicherung.

Insofern ist die Informationsveranstaltung nicht nur für diejenigen von Interesse, die durch das Erdbeben aus November 2012 bereits Gebäudeschäden erlitten haben, sondern für alle im Einzugsbereich der Erdgasförderung Völkersen gelegenen Gebäudeeigentümer. Deshalb sollte man sich den Termin schon jetzt vormerken.

Wir möchten aber auch daran erinnern, dass die Durchführung der Veranstaltung mit Kosten verbunden ist. Insoweit würden wir es begrüßen, wenn Ihr durch die Überweisung eines Spendenbetrages auf unser Konto der BI No-Fracking, (Inh. Inge Vogel, IBAN: DE20 29152670 0020156840, BIC BRLADE21VER) zur Finanzierung beitragen würdet.
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1. / 2. Mai 2014 in Hamburg: 3. bundesweites Strategietreffen der Anti-Fracking-Initiativen
(ein Bericht von Rainer Böttcher, BI No-Fracking Völkersen:

Am 1. und 2. Mai trafen sich rund 30 Initiativen gegen Fracking in Hamburg-Neu-Allermöhe. An die 60 Vertreter tauschten Erfahrungen aus und berieten zukünftige Strategien. Im Zentrum der Diskussion standen neben Fracking die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP, die Europawahl, die Strategie der Bundesregierung in Bezug auf Fracking und die aktuelle Situation in den Bundesländern.

Auf deutliche Kritik trafen die Pläne der EU-Kommission und vieler EU-Mitgliedsstaaten, diese Handelsabkommen durchzupeitschen, darin insbesondere das Investorenschutzabkommen (ISDS). Das ISDS würde internationale Konzerne juristisch auf die Stufe von Staaten stellen und könnte nationale Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzrechte aushebeln. Konzernklagen würden hinter verschlossenen Türen verhandelt, ohne Möglichkeit der Revision. Frackingvorhaben würden Tür und Tor geöffnet. Die Anti-Fracking-Bewegung sieht daher den Kampf gegen diese Abkommen als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in den nächsten Monaten an.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit soll in diesem Monat in Saal in Mecklenburg-Vorpommern ein Frac-Vorhaben in bisher nicht dagewesener Größenordnung durchgeführt werden. Die Bewegung befürchtet hierin das versuchte Einläuten einer neuen Ära des ungehemmten Fracking in Deutschland und sichert dem Widerstand vor Ort ihre Unterstützung zu. Die erwartbaren langfristigen Umwelt- und Gesundheitsschäden und volkswirtschaftlichen Belastungen würden immens sein.

Die Anwesenden fordern die Bundesregierung auf, endlich einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Fracking zur Aufsuchung und Gewinnung von fossilen Energieträgern ausnahmslos verbietet – wie in der Korbacher Resolution (Stand 5. Mai 50.702 Unterstützer) gefordert. Die voraussichtlich für den Frühsommer geplante Vorlage von Rechtsänderungsentwürfen zur Regulierung von Fracking lehnen die Initiativen als den falschen Weg ab. Die Initiativen fordern die Landesregierungen auf, wirksa­me Maßnahmen zur Verhinderung von Fracking von Anfang an zu ergreifen, statt willkürlich Begriffe umzudefinieren, um gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen. Die Teilnehmer sind sich einig, dass Umweltverträglichkeitsprüfungen nur ein Plazebo sind.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass nur das konsequente Vorantreiben der Energiewende und die schnellstmögliche Abkehr von fossilen Brennstoffen in der Lage sind, unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu hinterlassen. Fakt ist: Der Versuch der Fracking-Befürworter, aus der Krise in der Ukraine Kapital zu schlagen, ist als unverantwortliche Panikmache anzusehen.
Die Initiativen planen zeitnah öffentlichkeitswirksame Aktionen, zu denen sie ab sofort mobilisieren.
 
Kurzauszüge aus dem Vortrag am 1. Mai 2014 in HH von Geert  Decock,
Belgier und Direktor der NGO Food & Water Europe mit Sitz in Brüssel
 
Starker Lobbyismus ohne Transparenz  bei der EU  in Brüssel. Jährlich finden etwa 30 Tagungen mit der Erdgasindustrie und  5 Tagungen  mit NGOs statt. Ähnlich auf der Ebene der Mitgliedsstaaten unterstützt von der chemischen und energieintensiven Industrie
 
Pro-Fracking-Regierungen sind in Brüssel sehr aktiv (England, Polen, USA und Kanada) Deutschland ist trotz wichtigem Einflusss nicht proaktiv  - kein Unterschied zur alten Regierung
 
Die EU-Kommission analysíerte, dass eine neue Gesetzgebung notwendig sei, wandelte diese Erkenntnis in freiwillige Leitlinien um, die in 18 Monaten überprüft werden. Insbesondere England und Polen haben Barros umgestimmt. Argument: es würden sich  milliardenschwere Investitionen verzögern, wenn wir uns eine neue Gesetzgebung leisten
 
 
Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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