Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 27.01.2012


Hallo Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

die RWE Dea hat Transparenz versprochen, doch leider wurden bisher noch keine Ergebnisse auf der neuen RWE Dea Bürgerinfomationsseite www.buergerinfo-voelkersen.de veröffentlicht. Auf Nachfrage teilte man uns mit, dass aus Datenschutzgründen erst eine Zustimmung zur Veröffentlichung von den Landeigentümern und Pächtern eingeholt werden muss.

In einem ersten Schritt wird RWE Dea diese Karte mit den Messpunkten ins Internet stellen und die Ergebnisse der bisherigen Messungen bewerten. Diese Informationen von RWE Dea erhaltet Ihr hier vorab.

Wir haben uns die Symbole auf der Karte erklären lassen und erhielten folgende Antwort: "Im Prinzip kann man sagen, dass alle Messungen keinen Befund ergeben haben, außer die Direct Push Dp-Messungen, die als hellblaue Punkte auf der Pipelinetrasse eingezeichnet sind". Unsere Anmerkung dazu: es gibt viele hellblaue Punkte...

Je nach Messfortschritt bekommen alle Grundstückseigentümer und Grundstücksnutzer die für ihr Grundstück betreffenden Messdaten. Es ist außerdem vorgesehen, dass sich Eigentümer und Nutzer die spezifischen Werte auch persönlich erläutern lassen können. Wie man als "Otto Normal Verbraucher bzw. besorger Einwohner" die genauen Ergebnisse erfährt, kriegen wir noch raus...



Hier die Bewertung der RWE Dea, wie sie uns aktuell übermittelt wurde...

Nach Analyse und Interpretation der bisher ermittelten Werte ergibt sich folgender Trend:

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Messungen des Trinkwasserverbandes in den Trinkwasserbrunnen und in Trinkwasserleitungen haben ergeben, dass eine Verunreinigung des Trinkwassers nicht vorliegt.

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Die bisher erfolgten Messungen im oberflächennahen Grundwasser belegen z.T. erhöhte Benzolwerte im Bereich der Lagerstättenwasser-Leitung, die im Durchschnitt mit 1,20 Meter Erdreich überdeckt ist. Mit kurzer Entfernung von der Leitung nimmt die Verunreinigung stark ab.

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Tendenziell ist die Benzol-Verunreinigung nahe dem Ausgangspunkt Gasförderplatz Völkersen Nord Z1 höher. Dem Leitungsverlauf folgend nimmt die Verunreinigung ab.

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Die bisherigen Messungen haben keine Benzolverunreinigung an der Oberfläche nachgewiesen. Dies gilt sowohl für das Oberflächenwasser in Teichen, Pfützen und Gräben als auch für die Atmosphäre (Luft über der Geländeoberfläche oberhalb der Leitung). Insofern ist dort aus Sicht der Gutachter von einer Gefährdung für Menschen sowie Flora und Fauna nicht auszugehen.

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Nach derzeitiger Erkenntnisstand besteht keine negative Auswirkung auf Flachwurzler (Gras) an der Erdoberfläche. Daher ist die Nutzung als Weidefläche nicht eingeschränkt. Zur Untersuchung der Auswirkung auf tiefer wurzelnde Pflanzen werden umgehend Untersuchungen eingeleitet, die bis zum Beginn der Vegetationsphase verlässliche Aussagen liefern werden.

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Es kann sein, dass die Verunreinigung des Grundwassers, die in der Nähe der Leitung liegt, durch den Betrieb eines Brunnens zum Brunnen angezogen wird. Wir bitten daher alle Grundstückseigentümer und Pächter im Bereich der Lagerstätten-Wasser-Leitung, uns die Lage ihrer Brunnen zu nennen. Es erfolgen dann Untersuchungen, die die Unbedenklichkeit der Brunnen-Nutzung prüfen. Die bisherigen Brunnen-Messungen waren ohne Befund.



So richtig viel schlauer sind wir immer noch nicht! Aber in der nächsten Woche findet erneut ein Treffen der Bürgerinitiative gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Brandt bei RWE Dea statt. Wir hoffen auf detaillierte Ergebnisse, Berichte und Einschätzungen der Lage, auch was die Messungen an der Leitung zur H1 (Scharnhorst) angeht.

Eine GUTE Nachricht zum Schluss: ein Landwirt aus Völkersen hat seine Kartoffeln, die im letzten Jahr beregnet wurden, kontrollieren und auf Benzol untersuchen lassen. Ergebnis: Ohne Befund und gesund für den Verbraucher!!!

Grüsse, Inge Vogel, BI "No-Fracking"

Kontakt: pferdia tv, Thomas Vogel, Hehrenwiese 8, 27299 Langwedel-Völkersen, Tel. 04232-931033, E-Mail: no-fracking@hotmail.de

Neu: www.nofracking.de

Stefan Raudonis (BI No-Fracking) hat diese informative Website über die Vorfälle in Völkersen zusammengestellt. Danke!

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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