Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 22.06.2014


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

viele sind z.Zt. im Urlaub, aber wir möchten es nicht versäumen euch auf zwei Termine hinzuweisen.

TERMINE

- Donnerstag, 3. Juli 2014 - 19.30 Uhr - mtl. BI-Treffen im Gasthaus zur Post in Völkersen

- Freitag, 27. Juni 2014, 15.00 Uhr, Informationsveranstaltung mit Sachverständigen für Bergschäden im Gasthaus Klenke

Zwei ausgewiesene Experten für die Feststellung und Regulierung von Bergschäden konnten für eine gemeinsame Informationsveranstaltung gewonnen werden. Es handelt sich um den Sachverständigen für Bergschäden Dipl.-Ing. Andreas Mollinga und die auf das Bergrecht spezialisierte Rechtsanwältin Doris Vorloeper. Beide haben ihr Büro bzw. Ihre Kanzlei in Nordrhein-Westfalen und verfügen über umfangreiche einschlägige Erfahrungen in diesem Bereich.

Auf der Veranstaltung, die am Freitag, den 27.06.2014 um 15.00 Uhr in Klenkes Gasthaus in Langwedel stattfinden wird, werden die Referenten zu den von der RWE Dea AG in Auftrag gegebenen Gutachten der Dreischoff + Partner Planungsgesellschaft mbH Stellung nehmen und im Hinblick auf die weitere Verfahrensweise über ihre Erfahrungen bei den in Nordrhein-Westfalen und im Saarland bereits existierenden verschiedenen Schlichtungsstellen berichten.

Außerdem werden sie über Maßnahmen sprechen, die Betroffene bei zukünftigen, durch die Erdgasförderung verursachten Erdbebenschäden durchführen sollten. Hierbei geht es z.B. um Möglichkeiten der Schadensdokumentation und der Beweissicherung.

Insofern ist die Informationsveranstaltung nicht nur für diejenigen von Interesse, die durch das Erdbeben aus November 2012 bereits Gebäudeschäden erlitten haben, sondern für alle im Einzugsbereich der Erdgasförderung Völkersen gelegenen Gebäudeeigentümer. Deshalb sollte man sich den Termin schon jetzt vormerken.

Wir möchten aber auch daran erinnern, dass die Durchführung der Veranstaltung mit Kosten verbunden ist. Insoweit würden wir es begrüßen, wenn Ihr durch die Überweisung eines Spendenbetrages auf unser Konto der BI No-Fracking, (Inh. Inge Vogel, IBAN: DE20 29152670 0020156840, BIC BRLADE21VER) zur Finanzierung beitragen würdet.
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INFORMATIONEN

Das Symbol des Widerstandes, das rote "X".
An den Ortseingängen Langwedels und Daverdens  sowie weiteren markanten Punkten wird das Symbol des Widerstandes gegen die Erdgasförderung aufgestellt.

Die  Bürgerinitiative Flecken Langwedel gegen Gasbohren hat diese wunderbare Aktion ins Leben gerufen. Und die weiteren BIs im Landkreis werden sich dem anschließen: Als GEMEINSAMES Symbol für den Widerstand der ganzen Region.

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PRESSE

Quecksilber im Boden?
Im Landkreis Rotenburg gibt es bereits seit Wochen heftige Diskussionen um dieses Thema. Untersuchungen des Naturschutzbundes (Nabu) sollen ergeben haben, dass im Umfeld von Erdgasförderstellen bis zu 70-fach erhöhte Quecksilberwerte in Böden und Gewässern vorhanden sind. Auch im Landkreis Verden sollen Böden und Gewässer im Umkreis von Erdgasförderstellen auf eine Kontamination mit giftigen Quecksilberverbindungen untersucht werden. Mit diesem Anliegen hat sich Wilhelm Hogrefe als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion an Landrat Peter Bohlmann gewandt.
Quelle: Weserkurier 20.06.2014, hier der ganze Bericht von Elina Hoepken
http://www.weser-kurier.de/region/verden_artikel,-Quecksilber-im-Boden-_arid,879141.html

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Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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