Bürgerinitiative: "No Fracking" im Erdgasfeld Völkersen

Stoppt Fracking!

Kein Fracking, auch nicht in der konventionellen Erdgasförderung!

Beweislastumkehr

In Schadensfällen muss eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten verfügt werden.

Keine Verpressung von Lagerstättenwasser!

Dezentrales Reinigen des Lagerstättenwassers an den jeweiligen Erdgasförderstellen.

Kein abfackeln!

Nutzung von geschlossenen Systenen, bei denen Schadstoffe gefiltert werden können.

BI No-Fracking für Völkersen - aktuell - 26.04.2016


Hallo liebe Mitstreiter und Interessierte der Bürgerinitiative (BI) "No-Fracking",

das Erdbeben vom 22. April 2016 und der Umgang mit den daraus resultierenden Schäden wird für viele Geschädigte erhebliche Fragen aufwerfen.

Der nächste TERMIN ist

- Montag, 9. Mai 2016: Infoveranstaltung "Erdbeben vom 22.04.2016: Was ist im Schadensfall zu tun?"
mit Gerd Landzettel (Richter a.D.) und Gero Landzettel (RA)
Beginn: 19.30 Uhr, Klenkes Gasthaus, Langwedel

Nähere INFORMATIONEN

Innerhalb kürzester Zeit, nachdem am Freitag gegen 19.45 Uhr in Langwedel die Erde gebebt hat, meldeten sich bei den im Flecken Langwedel bestehenden Bürgerinitiativen bereits die ersten Gebäudeeigentümer und berichteten über Schäden an ihren Häusern. Die Anrufer beschäftigte in erster Linie auch die Frage, was sie machen müssen, um die ihnen entstandenen Schäden ersetzt zu bekommen.

Die Initiativen aus Völkersen und Langwedel haben sich deshalb kurzfristig dazu entschlossen, am Montag, d. 09.05.2016 um 19.30 Uhr in Klenke's Gasthaus in Langwedel ein Treffen unter dem Motto "Erdbeben vom 22.04.2016: Was ist im Schadensfall zu tun?" zu organisieren. Hierzu werden Rechtsanwalt Gero Landzettel von der Bürgerinitative Flecken Langwedel gegen Gasbohren und der ehemalige Zivilrichter Gerd Landzettel von der Bürgerinitiative "No Fracking" Völkersen zunächst einen Überblick über die geltende Rechtslage bei Erdbebenschäden aus der Erdgasförderung geben. Sodann werden die möglichen Verfahrensabläufe für die Geltendmachung von Schadesersatzansprüchen erläutert und sodann praktische Hilfestellung zum Beispiel für die Formulierung eines entsprechenden Anspruchsschreibens an die DEA gegeben. Alle vom Erdbeben betroffenen Geschädigten sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen."

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PRESSE /LINKS

23.04.2016 Presse-Mitteilung vom LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie)
Bei Langwedel (Landkreis Verden) ereignete sich am 22. April 2016 um 19:45 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude (ML) 3,2. Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) registrierte das Erdbeben mit Hilfe seismischer Stationen, die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit geophysikalischen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen betrieben werden. Das Überwachungssystem für seismische Ereignisse des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) in Deutschland hat dieses Beben ebenfalls aufgezeichnet.

Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt im Raum Langwedel. Es befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen. Es ist das bisher stärkste Beben in dieser Region. Im Landkreis Verden hatte das LBEG zuvor im Zeitraum zwischen 2008 und 2015 bereits sechs leichte Erdbeben mit Magnituden von ML 1,8 bis 2,9 registriert. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.

Das aktuelle Erdbeben wurde von zahlreichen Bewohnern in der Umgebung als starke Erschütterung wahrgenommen. Bisher gingen 65 Meldungen aus der Bevölkerung beim NED ein. Vielfach wird von klapperden Türen und Fenstern sowie klirrenden Gläsern berichtet. Einige Bewohner vernahmen einen lauten Knall. Anwohner, die das Beben verspürt haben, können ihre Beobachtungen zum aktuellen Erdbeben über einen Fragebogen auf der Internet-Seite des LBEG melden unter:

Niedersächsischer Erdbebendienst > „Erdbeben verspürt"
http://nibis.lbeg.de/makroseismik/

Diese Angaben werden für eine unabhängige Bestimmung des Epizentrums und zur Abschätzung der Auswirkungen des Erdbebens genutzt.

Der NED am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) überwacht als staatlicher seismologischer Dienst die Erdbebentätigkeit in Niedersachsen und den angrenzenden Gebieten. Er hat zum 1. Januar 2013 seine Tätigkeit aufgenommen. Die fachlichen Arbeiten werden in enger Kooperation mit dem Seismologischen Zentralobservatorium der BGR durchgeführt.

Daten des Erdbebens:

DATUM: 22.04.2016

HERDZEIT: 19:45 Uhr Ortszeit

EPIZENTRUM BREITE: 52,95° Nord

LÄNGE: 9,31°Ost

MAGNITUDE: ML 3,2

REGION: Raum Langwedel (Landkreis Verden)


Weitere Informationen:
http://www.lbeg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=32471&article_id=112163&_psmand=4

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Hier geht's zur DEA Informationsseite: http://dea-in-niedersachsen.de/press-releases/erdstoss-langwedel

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Grüsse an alle
Inge und Rainer

Wichtig!

Schlichtungsstelle

Die niedersächsische Schlichtungsstelle Bergschaden mit Sitz in Rotenburg/Wümme ist im Amt.

Anmerkungen und Kritik zur Studie

Nachhaltiger Umgang mit Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung der RWE Dea AG in Niedersachsen

Gerd Landzettel – im August 2014

Eine Geschichte darüber, wie meine Vorstellung vom „sauberen Energieträger Erdgas“ von der Realität eingeholt wurde.

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